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Vorbeugende Instandhaltung = Predictive Maintenance

By 25. Juli 2017 No Comments

Bauteile erst reparieren, nachdem ein Störfall eingetreten ist – das war gestern. Heute ermöglichen Sensortechnik und intelligente Datenanalyse eine vorausschauende Wartung von Produktionsmaschinen. Dank der digitalen Vernetzung und der Kommunikation der Maschinen, der Werkstücke und der Komponenten in der Industrie-4.0-Umgebung können Betreiber von Maschinen und Anlagen Zustandsdaten von Maschinenkomponenten laufend erfassen, mit Informationen aus Drittsystemen (z. B. ERP oder CRM) kombinieren und analysieren, um den optimalen Wartungszeitpunkt vorherzusagen. Durch Predictive Maintenance, kurz PM, werden drohende Ausfälle frühzeitig erkannt, Prozesse beschleunigt und Produktionsstillstände vermieden – SO DIE ERWARTUNG.

Predictive Maintenance ist aktuell die meistdiskutierte und -hinterfragte Maintenance-Repair-Overhaul-Strategie. Dass die auf PM ruhenden Hoffnungen nicht unberechtigt sind, belegt eine aktuelle Studie des Weltwirtschaftsforums und des Beratungsunternehmens Accenture: Die Einsparungen bei geplanten Reparaturen belaufen sich danach auf zwölf Prozent. Wartungskosten sinken um fast 30 Prozent. Ungeplante Stillstände gehen der Studie zufolge um 70 Prozent zurück. Predictive Maintenance ist ein wichtiger Baustein in einer Industrie-4.0-Umgebung.

Predictive Maintenance wird als Weiterentwicklung der bisherigen klassischen Wartungsstrategien angesehen. Hierbei werden Maschinendaten laufend erfasst, verarbeitet und analysiert, um den Betreibern konkrete Informationen über den Zustand des Bauteils, des Systems oder der Maschine geben zu können. Die Anlagenbetreiber ziehen großen Nutzen aus der vorausschauenden Wartung. Indem unvorhergesehene Ausfallzeiten und damit verbundene Produktionsengpässe reduziert beziehungsweise ausgeschlossen werden, nimmt die Produktivität zu. Instandhaltungs- und Servicekosten sinken, Fertigungsqualität und Planungssicherheit steigen.

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